CD-REVIEWS:
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ASP:
"Der Schwarze Schmetterling Teil II :DUETT" CD (Trisol Music
Group)
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Hurra, es geht weiter: ASP aka DER SCHWARZE
SCHMETTERLING setzt nun mit "Der Schwarze Schmetterling, Teil 2: DUETT"
seine vielbeachtete und sehr wohl in gewissen Fachkreisen umstrittene
Erfolgsstory fort!
Mit "Die Kleine Ballade vom Schwarzen
Schmetterling", das eigentlich schon beim letztjährigen
Debüt-Album veröffentlicht werden sollte, aber leider einfach nicht
mehr draufgepaßt hat, eröffnet der sympatische Frankfurter
Tausendsassa den Reigen zu Teil 2 der Schwarzen Schmetterlings-Saga. Vielen
dürfte der Song ja durch seine MP3-Verbreitung seit einer Weile bekannt
sein. Mit fast 6 Minuten und viel Text, erscheint es als Opener schon fast
zu langatmig, aber die Gitarrenriffs sind genial!
Bewähren
muß sich ASP aber bei den neuen Songs, nun wollen wir mal sehen ob sie
dem starken Songs "Sing Child", "Dancing" und natürlich
"Und Wir Tanzten" vom Debütalbum "Hast Du mich
vermißt?" eins drauf setzen können, oder ob der Schwarze
Schmetterling etwa nur eine Eintagsfliege war.
Diese Bedenken kann ich
aber gleich ausräumen, denn auch der zweite Teil von ASP setzt in
voller Konsequenz das fort, was auf der sensationellen Erstgeburt begann:
kompromissloser Electro-Wave, der voll in die Beine geht und gleichzeitig ganz
tief innen berührt. So begeistern Songs wie "Schwarz" oder "The
Little Big Man" in gewohnter ASP-Manier. Aber wirklich Neues und
Innovatives kommt dann spätestens bei "Kokon", einer wirklich
gelungen Mischung aus unwillkürlicher Härte und klaustrophobischen
Angstgefühlen (Mein Anspieltipp!!!)
"Maybe", fast schon
punkig frech, macht echt Laune und kommt bestimmt live supergeil rüber.
"Besessen" wiederum ist mit einem schaurig schönen A-Capella-Intro,
brachialer Bedrohlichkeit und geniales Hookline vielleicht die neue Hymne in
den Szenetempel dieser Lande. Eine Art von Persönlichkeitsspaltung macht
sich in "Versuchung" bemerkbar, wenn ASP mit dem Schwarzen Schmetterling
ein Zwiegespräch beginnt, was den Titel des Albums ":Duett"
erklärt. Mit "Tiles" folgt nochmal ein starker Titel, der sich
für die Tanzhallen empfiehlt und mit der Ballade "Fading Away (A
Vision)" geht ein wirklich starkes Album mit brennenden Kerzen und Gitarren
dermaßen majestätisch zu Ende.
Fazit: Kein bisschen leiser,
schwächer oder billiger als das Debüt des Schwarzen Schmetterlings.
Gewiß ist es nicht leicht, so starken Songs wie "Und wir Tanzten"
eins draufzusetzen, aber ASP hat´s locker getan und es ist ihm
wahrlich grandios gelungen! Ehrlich, kompromisslos - durch und durch schwarz,
aber gleichsam hoffnungsfroh - solche Alben wünschen wir uns weiterhin!
Wer´s nicht hat, hat umsonst gelebt!
Sir Ritchie für
GOTHICWORLD
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