CD-REVIEWS:
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DIORAMA:
"The Art Of Creating Confusing Spirits" CD (Accession Records /
EFA)
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Melancholie ist der kreative Nährboden Torben Wendts.
Tiefsinnig, nie oberflächlich, gefühlvoll, nie aufdringlich,
poetisch, nie prosaisch. DIORAMA haben im neuen Line Up eine neue
und sehr rhythmisch geprägte Ausdrucksform gefunden, die
szeneübergreifend wirkt und frei von allen Zwängen vor allem von den
fantastischen Melodien und einer, durch den häufig verträumt
wirkenden Gesang Torbens, bestimmten Intimität lebt. Jede Note und jede
Textzeile unterstreicht diesen Eindruck ohne pathetisch oder gar depressiv zu
wirken.
DIORAMA sind ein Paradebeispiel dafür, will man die
Begrifflichkeiten von Melancholie und Depression definieren. Trotz aller
sinnlichen Momente und musikalisch ruhigen und dunkel eingefärbten Momente
hat man nie den Eindruck, die Songs würden dem Zuhörer den Boden
unter den Füssen wegreissen. Melancholische Leichtigkeit ist es, was
DIORAMA auszeichnet, die durch das neue Line Up eher noch verstärkt
denn beeinträchtigt wird. DIORAMA-Fans können sich dieses
Album blind kaufen ohne enttäuscht zu werden, alle anderen werden zugeben
müssen, dass "The Art Of Creating Confusing Spirits" nichts anderes
als ein Meisterwerk geworden ist, aus dem sich einzelne Songs herauszuheben
schlichtweg verbietet. "I Have To Admit", hier zählt nur die
Höchstnote.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracklist:
01. velocity 02. last minute 03. kiss of knowledge 04. howland
road 05. staring 06. all that matters 07. brainwashed 08. home
to millions 09. forgotten 10. a few days off 11. klarheit 12.
pain management 13. the convenience of being absent |
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Kontakt:
http://www.diorama-music.com
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