CD-REVIEWS:
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V.A.:
"The Ascension Of Mother Dance" CD (Alice in .../Nova
Media)
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Damit
die Szene so funktioniert, wie wir sie kennen, bedarf es nicht nur einer Menge
an CDs, an Clubs oder Zeitschriften. Menschen wie Patty Hele sind es, die
dafür sorgen, dass wir in den Genuss auch solcher Künstler kommen,
die ihre Zelte nicht in unserer direkten Nachbarschaft aufgeschlagen haben. Wer
bei den diesjährigen Herbstnächten in Raben war, wird
unwillkürlich mit ihrer Arbeit in Berührung gekommen sein, wenn auch
unbewusst. Denn Patty betreibt eine so genannte Booking Agentur, die diesmal
unter anderem Diva Destruction und Mephisto Waltz auf die Bühne brachte.
Im Booklet der vorliegenden CD "The Ascension Of Mother Dance"
beschreibt die Frau hinter den Kulissen, wie sie zu ihrem "Posten" kam. 1992
eröffnete sie einen Club, in dem unter anderem Alternatives aber auch
Düsteres unter dem Titel "Gloomy Sunday" angeboten wurde (Eingeweihte
werden jetzt wissen, welcher Club gemeint ist :-)) Mit der Zeit begann Patty
Bands für ihren Club zu buchen. Die eigentliche Initialzündung
für die Agentur war eine Begegnung mit Mother Destruction, mit denen sie
in der Folgezeit als Merchandiserin auf Europatour ging. Aus dieser
Zusammenarbeit entwickelten sich Kontakte zu weiteren Künstlern, die die
Hilfe von Patty beim Übersetzen von Verträgen und bei der
Organisation der Show vor Ort in Anspruch nahmen. Patty schreibt: "Mein Wunsch
war, nur für und mit Bands zu arbeiten, an die ich glaubte, die voll
weiblicher Kraft und innerer Weisheit sind, Bands wie Faith And The Muse,
Hagalasz Runedance, Yasnaia
Ich achte auf drei Dinge: auf die Musik, den
Hintergrund und die Leute selbst."
Der Focus von Mother Dance liegt auf
weiblich geprägten Projekten und so bringt auch "The Ascension
" vorrangig Bands zu Gehör, in denen eine oder mehrere Frauen die
Hauptrolle spielen. Bereits erwähnte Hagalasz Runedance gehören dazu,
Ataraxia, Anne Clark, Inkubus Sukkubus. Die anderen Projekte müssen sich
jedoch auch nicht verstecken: Sol Invictus, Chants Of Maldoror oder Cinema
Strange garantieren durchweg die Klasse dieser CD. Auffällig beim Programm
von Mother Dance ist, das keine der promoteten Bands vordergründig
angesagte Musik macht, sondern vielmehr einen eigenen Stil pflegt. In diesem
Sinne sollte "The Ascension Of Mother Dance" zum Pflichtprogramm all
derer gehören, denen die meisten Szeneaktiven zu sehr im Mainstream
schwimmen.
Empfehlenswert ist die schön gestaltete CD auch als
Geschenk zu Weihnachten, da der ruhigere Teil der Stücke fernab von
"Stille Nacht, heilige Nacht" eine sehr angenehme Form der Besinnlichkeit
hervorruft.
disorder (debil - das Magazin für neue deutsche Lightkultur)
für GOTHICWORLD
"The Ascension
Of Mother Dance": 01 - Monica Richards: The Bird 02 - Sol Invictus:
Eve 03 - Cybele: Dreams 04 - Aurum Nostrum: The Interpreter: Pan
Recites 05 - Judith: Prerequisite Drug Song 06 - Cinema Strange: Catacomb
Kittens 07 - Chants Of Maldoror: Baptism (Until The Angel...) 08 -
Inkubus Sukkubus: Intoxicata 09 - This Ascension: Falling Awake 10 -
Falling Awake 11 - Ataraxia: Jarem Gitti 12 - Hagalaz Runedance:
Frigga´s Web 13 - Ordo R. Equilibrio: 4 Roses, Iron Flames, and
Phoenix falls 14 - Hybrids: Touch 15 - In The Nursery: Angelorum (Fifth
Angel) 16 - Anne Clark: Autumn Day |
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Kontakt:
www.darkdimensions.de |
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